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Kontaktseminare

Kurzbeschreibung

Kontaktseminare sind die ersten Schritte auf dem Weg einer multikulturellen internationalen Kooperation. Im Vorfeld der Antragstellung können potenzieller Partnerinstitutionen sich einander kennen lernen und Projektthemen diskutieren.
Sie eignen sich zum Einstieg für Institutionen die eine europäische Zusammenarbeit beginnen wollen doch noch nicht über gefestigte Netzwerkstrukturen verfügen. Mit Kontaktseminaren wird ganz klar eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme aufgezeigt. Bereits erfahrene Institutionen können hier ihre Wirkungsspektra oder ihre europäischen Kontakte erweitern.

Weitere Infos für Antragsteller in Deutschland finden Sie im Leitfaden 2010 auf der Internetseite der Europäischen Kommission
http://eacea.ec.europa.eu/llp/results/2007/documents/subprogrammes-results/2007_leonardo_compendia.pdf
Prioritäten und Ziele

Die Seminare werden von den Nationalen Agenturen in Europa veranstaltet, wobei Themen und Zielgruppe im Vorfeld bekannt gegeben werden.

Folgendes können die Teilnehmer erreichen:

- zusammentreffen mit Personen anderer europäischer Staaten mit dem gleichen Themeninteresse um Projekte und/oder     
Mobilitätsmaßnahmen einzuleiten
- sammeln von Eindrücken, Informationen und Ratschläge zur Erstellung eines qualitativ guten Vorhaben, wobei hier die Prioritäten und die 
Kompetenzbereiche bereits abgesteckt werden können. Auch Fragen wie beispielsweise die, zu Monitoringstrukturen und der 
Evaluierungen und der Verbreitungen der Projektergebnisse können vorab unter den Partnern geklärt werden.
- ebenso können administrative Punkte (wie werden die Antragsformulare ausgefüllt, finanziellen und vertraglichen Verpflichtungen) erörtert  
werden.
- Antragsformular ausfüllen

 

Förderkriterien

Seminarplätze sind in begrenzter Anzahl verfügbar, daher wird bereits vorher geprüft in wie weit Antragsteller bereits in das Thema involviert sind oder sein werden. Wichtig zur Selektion ist auch die Aussicht auf Erfolg und die Relevanz hinsichtlich des transnationalen Kontexts. Die Reihenfolge der Bewerbungen ist ebenso bedeutsam.

Gefördert werden Einrichtungen:

- der allgemeinen Erwachsenenbildung / der beruflichen Bildung, die ein Projekt oder Maßnahme mit den Partnern angehen wollen 
(Voraussetzung für Teilnahme).
- deren Interessenbekundung eindeutig und aussagekräftig ist.
- deren Anträge fristgerecht eingegangen sind.
- deren Intention einer Antragstellung eines Projektes eindeutig ist.

 

Antragsverfahren

Das BIBB, in seiner Funktion als Nationale Agentur für Deutschland, ist für die Bewilligung und die finanzielle Förderung von Kontaktseminaren zur Vorbereitung eines LEONARDO DA VINCI- oder GRUNDTVIG-Projektes zuständig.

Bei Interessieren, bitte die vollständig ausgefüllte Interessenbekundung innerhalb der Frist an uns mailen. Die Bekundung ist in englischer Sprache zu formulieren. Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze kann pro Einrichtung nur eine Person gefördert werden. Die betreffenden Interessenten (Personen/Organisationen), welche zum Seminar ausgewählt wurden, werden von uns benachrichtigt. Sie erhalten dann von uns auch weitere Infos zum Antragsverfahren, welches vollständig ausgefüllt frühstmöglich an uns zurückgesendet werden muss.
Bitte beachten: die Interessenbekundung bezieht sich nur auf die Auswahl der Teilnehmer, und ersetzt nicht den Antrag zur Förderung.

 

Förderhöhe

Umfang der Förderung:

- die Seminargebühr
- Unterbringung und Verpflegung
- ggf. Kosten für Reiseversicherungen
- Fahrtkosten vom Wohnort zum Zielort (nicht pauschalisiert, sondern tatsächliche Koste bis max. 400 €)
- ggf. anfallender Kosten für Einreise-/Ausreisevisa

 

Fallen keine Seminarkosten an, so wird auch die Förderung nach pauschalisierten Tagessätzen definiert.

Weiterführende Infos