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Über Leonardo da Vinci

Das Programm und seine Ziele

Verpflichtet dem Lissabon- und des Kopenhagen-Prozesses, zielt das neue LEONARDO DA VINCI-Programm der Europäischen Union auf folgende Punkte ab. Förderung beruflicher Weiterbildung, Ausbildung und internationaler Kooperationen, die darauf abzielen innovative Qualifikationen als auch Lehr- und Lernmaterialien zu entwickeln.   
Im Sinne der europäischen Dimension fördert es darüber hinaus Maßnahmen und Reformvorhaben, wie die Entwicklung eines Kreditpunktesystems in der beruflichen Bildung (ECVET) und eines Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR). LEONARDO DA VINCI ist das größte Förderprogramm zur beruflichen Bildung im Ausland.

Zielgruppe

Das Programm ist an alle Akteure der beruflichen Bildung adressiert:

- berufsbildende Schulen, außer- / überbetriebliche Bildungsstätten, Einrichtungen der beruflichen Bildung
- Unternehmen
- Sozialpartner und ihre Organisationen, Berufsverbände und Kammern

Geförderte Aktivitäten

- Auslandsaufenthalte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung
- Projekte bezüglich Innovationstransfer
- Partnerschaften - Projekte der Innovationsentwicklung
- Netzwerke
- Vorbereitende Besuche

Zur Projektförderung sind vorhergehende Projektanträge juristischer Personen erforderlich, die von Organisationen, Unternehmen und Einrichtungen zur Antragsstellung autorisiert sind. Ein Antrag kann nicht von Einzelpersonen beantragt werden. Es sind Termine und Formulare genau zu beachten.

 

Europäische Prioritäten

Europäischer Aufruf 2010

Der Aufruf 2008-2010 (aktualisiert 2010), formuliert die europäischen Prioritäten und benennt Ziele spezifischer und operativer Natur des LEONARDO DA VINCI-Programms. 

 

Nationale Schwerpunkte - Nationale Prioritäten

Nationale Prioritäten 2010

Der nationale Aufruf 2010 definiert und erweitert die Prioritäten des übergeordneten europäischen Aufrufs. Nationale Fördersätze und Bestimmungen der Ausschreibung sind ebenso enthalten.

 

Nationale Priorität ECVET
Transparenz, Anerkennung von Qualifikationen, Förderung von Mobilität, und Durchlässigkeit bilden das Grundgerüst im Rahmen der europäischen Bildungszusammenarbeit. Sie sollen daher gestärkt und gefördert werden. Mit der Schaffung des europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET) ist man bestrebt, sich auf einen gemeinsamen Weg eines europäischen Bildungsraums und europäischen Arbeitsmarkts zu begeben.

Das ECVET ist ein System, das aus folgenden Motiven ins Leben gerufen wurde. Durch die gesammelten Lernergebnisse, seien sie Kenntnisse, Fertigkeiten oder Kompetenzen, soll dem EU-Bildungssystem Struktur verliehen werden. International erworbene Leistungen und Qualifikationen sollen in Form eines Punktesystems koordiniert und nachvollziehbar werden.

Nationale Koordinierungsstelle ECVET
Die Nationale Koordinierungsstelle ECVET (NKS) unterstützt im Auftrag Bundesministeriums für Bildung und Forschung des die Anwendung des neuen  ECVET-Punktesystems. Die Bildung eines international gemeinsamen Interesses und Verständnisses des ECVET-Systems ist Priorität dieser Einrichtung, welche ihren Sitz beim NA des BIBB hat.  Darüber hinaus steht sie natürlich auch für Fragen zur Anwendung des Systems zur Verfügung.

Die Erprobung der ECVET-Prinzipien, Verfahren und Instrumente sollen förderlichen Einfluss auf die Mobilität während der Berufsausbildung wirken.

 

Nationale Priorität Grenzüberschreitende Verbundausbildung
2004-2009 wurden Zielgruppen, die sich durch langfristige Auslandsaufenthalte und langfristigen Partnerschaften (transnationale Ausbildungsverbünde) noch mit einem gesonderten Budget gefördert. Mit dem Aufruf 2010 obliegen sie nun dem Verantwortungsbereich der Nationale Priorität ECVET.

Weiterführende Infos